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50 biblische Erfolgsgrundlagen im Geschäftsleben – 43. Kapitel – Den Mut nie sinken lassen!

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Wenn Sie die Biographien von erfolgreichen Menschen und erfolgreichen Unternehmern untersuchen, werden Sie feststellen, dass die „Mutigen“ wesentlich erfolgreicher sind als die Ängstlichen. Das Gegenteil von Furcht, Angst und Zweifeln ist Mut. Die Bibel sagt an vielen Stellen, dass wir keine Angst haben sollen. Mut ist eine Tugend. Wenn ein erfolgreicher Unternehmer oder eine erfolgreiche Führungskraft nicht in seinem Berufsleben an entscheidenden Stellen mutig gewesen wäre, dann wären sie nicht erfolgreich geworden. In einer meiner Lieblingsstellen im Alten Testament steht:
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Zefanja 3, 16 – 17: Zur selben Zeit wird man sprechen zu Jerusalem: Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken! Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein.

Hier werden wir aufgefordert, uns nicht zu fürchten und unsere Hände nicht sinken zu lassen. Das heißt wir sollen mutig sein und uns von den Umständen nicht davon abhalten lassen, konsequent unser Ziel zu verfolgen. Auch wenn hier steht, dass dieses Wort in Jerusalem zu den Juden gesprochen wurde, gilt das heute für alle Christen. Denn die Juden waren und sind im Alten Testament das auserwählte Volk GOTTES und werden es auch bis zur Wiederkunft des Herrn Jesus Christus bleiben. Nach dem Verständnis der Bibel gehören heute die Juden und alle Christen zum auserwählten Volk GOTTES. Deshalb gilt dieses in Jerusalem zu den Juden gesprochene Wort auch heute für uns Christen und zwar ohne jede Ausnahme.

Dieses Wort in Zefanja sagt weiter, dass, wenn wir mutig sind, uns nicht fürchten und unsere Hände nicht sinken lassen, GOTT als starker Heiland mit uns sein wird. Weiterhin wird GOTT uns alle Sünden in seiner Liebe vergeben und sich über uns freuen und sogar mit Jauchzen über uns fröhlich sein. Welch eine fantastische Verheißung.

Oft haben wir nicht den Mut, außergewöhnliche Ideen, unpopuläre Maßnahmen oder kreative Ideen in die Tat umzusetzen, weil wir den Widerstand fürchten, vor eventuellen Anfeindungen Angst haben, niemanden verletzen wollen, nicht über unsere Führungskräfte oder Mitarbeiter hinweg entscheiden wollen und uns die Probleme und Schwierigkeiten bei der Realisierung einfach zu groß erscheinen. Wir sind leider eher bereit, im Strom der Mehrheit zu schwimmen, anstatt bewußt gegen den Strom zu schwimmen. Auch das ist ein Grund, warum wir heute in Deutschland in vielen Bereichen nur noch Mittelmaß sind. Es fehlt in allen Bereichen an mutigen Menschen. Das fängt damit an, dass alle Politiker, die uns heute regieren, nicht den Mut haben, der Bevölkerung die Wahrheit zu sagen. Das geht weiter, dass Führungskräfte und Unternehmer nicht in der Lage sind, ihren Mitarbeitern die Wahrheit zu sagen. Von Unternehmen werden sogar Kunden über Marketing und Werbung belogen, weil man sogar glaubt, so bessere Geschäfte machen zu können, als wenn die Wahrheit gesagt und damit das angebotene Produkt oder die angebotene Dienstleistung ehrlich beschrieben würde.

Auch Mitarbeiter sind in der Regel zu mutlos, um ihren Vorgesetzten die Wahrheit zu sagen, die das Unternehmen dann vor vielen Fehlentscheidungen, Fehlinvestitionen und enormen Geldverlusten bewahren würde. Wir brauchen heute wieder auf allen Ebenen der Gesellschaft neuen Mut – auch zu unpopulären Entscheidungen und Maßnahmen.

Als Christen haben wir dazu noch das besondere Vorrecht, dass in allem, was wir tun, GOTT mit uns ist – ausgenommen die Sünde (alle Dinge die in GOTTES Augen Unrecht sind und gegen die Zehn Gebote verstoßen). Hierzu einige ausgewählte Bibelstellen:

1. Mose 21, 22: GOTT ist mit dir in allem, was du tust.

Josua 1, 9: Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein GOTT, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Diese Aussagen in der Bibel gipfeln sogar darin, dass wir in der Lage sind, im Prinzip alles zu vermögen, durch den, der uns stark macht. Nach der Bibel ist ausschließlich GOTT derjenige, der denen, die an ihn glauben, Kraft und Stärke gibt. Unter dieser Voraussetzung gelten die folgenden biblischen Aussagen:

Philipper 4, 13: Alles vermag ich durch den, der mich stark (mächtig) macht.
(Du kannst Alles durch den, der da mächtig ist.)

Psalm 122, 6
Wünschet Jerusalem Glück! Es möge wohl gehen denen, die dich lieben (Jerusalem lieben).

1. Mose 12, 3
Ich will segnen, die dich segnen. (Dies sagte GOTT zu Abraham; die Juden in Israel und Jerusalem sind direkte Nachfahren von Abraham). Deshalb gilt, wer Israel und Jerusalem segnet, ist automatisch von GOTT gesegnet. Siehe auch Psalm 122, 6.

Jeremia 29, 11 – 12
Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören.

Hier verheißt uns GOTT, dass wir das erhalten, was wir erwarten. Im Neuen Testament heißt es deswegen gleichlautend: Es geschehe nach eurem Glauben!

Hiob 5, 17 – 20
Siehe, selig ist der Mensch, den Gott zurechtweist, darum widersetze dich der Zucht des Allmächtigen nicht. Denn er verletzt und verbindet; er zerschlägt, und seine Hand heilt. In sechs Trübsalen wird er dich erretten, und in sieben wird dich kein Übel anrühren!

Dies bedeutet, dass wir als Christen tatsächlich, zumindest zeitweilig, erwarten können, ohne Trübsale zu leben. Denn maximal sechsmal – sagt hier die Bibel – kann uns eine Trübsal treffen. Wir dürfen nur dann nicht liegen bleiben, sondern müssen wieder aufstehen und weiter glauben und kämpfen. Wenn wir siebenmal aufgestanden sind, sagt die Bibel, wird uns kein Übel mehr anrühren. Deshalb habe ich angefangen, mich über Trübsale und große Übel in meinem Leben zu freuen – und es gab wirklich harte Schicksalsschläge – weil ich weiß, dass ich bald ohne Trübsal und Übel als ein von Gott gesegneter Mann leben darf.

Auch für diese Bibelstelle in Hiob 5, 17 – 20 gilt das Wort aus Zefanja 3, 16 – 17: Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken! Nach dem Wort in Hiob können wir sechsmal im Leben extrem fallen. Problematisch wird es nur, wenn wir liegen bleiben und nicht mehr den Mut aufbringen, aufzustehen. Siehe hierzu: ……………………….. etc..

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50 biblische Erfolgsgrundlagen im Geschäftsleben – 29. Kapitel – Wir müssen wissen, was die Quelle unserer Arbeit ist.

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Der Sinn unseres Lebens ist, dass wir die Verheißungen Gottes erfüllen. Nach seinen zehn Geboten leben, von ihm abhängig werden und das ewige Leben erhalten. Verheißungen in der Bibel bedeuten aber auch die Erfüllung von Bedingungen. Hierzu ist ein fleißiger Umgang mit dem Wort Gottes (der Bibel) notwendig. Wir sollen fleißig in der Bibel lesen und forschen, was es z.B. bedeutet: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird euch alles andere zufallen“? Prüfen Sie selbst, was das für Sie bedeutet! Das Wort Gottes soll für uns arbeiten. Wir sollen wissen, was wirklich wirkt. Nicht nur im geistlichen Bereich, sondern in allen Bereichen nach Geist, Seele und Leib. Wir müssen im Wort Gottes bleiben. Nur dann können wir seinen Segen erfahren und der ist wesentlich größer als das, was die Welt geben kann.
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Ein Beispiel von Verheißung und Erfüllung steht in der Bibel im Alten Testament im Psalm 1, 1 – 3:

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.

Nun diese Verse sagen aus, dass, wenn wir nicht im Rat der Gottlosen wandeln, noch die gleichen Wege gehen wie Sünder oder uns mit den Spöttern wider GOTT einlassen und Lust haben am Gesetz des HERRN = Bibel lesen und darüber nachsinnen zum Beispiel am Morgen und am Abend (= Tag und Nacht) und wenn es nur jeweils 15 Minuten sind, dann geht wird es uns gut gehen, wir werden leben, gute Erfolge haben und gesund sein (Blätter verwelken nicht), alles was wir tun wird uns letzten Endes wohl geraten und wir werden ein langes Leben haben. Wer will das nicht?

Voraussetzung, Bedingung aber dafür ist, dass wir fleißig in der Bibel lesen, GOTTES Wort ernst nehmen, daran Glauben und versuchen so gerecht zu handeln, wie es uns möglich ist. Welch für ein GOTT, der uns dann die Verheißung schenkt, dass wir immer genug zum Leben haben, gute Früchte bringen werden und uns „Alles wohl gerät“!

Und das deshalb, weil die Quelle unseres Lebens GOTT ist, der die Menschen geschaffen hat, sie alle liebt, seinen Sohn Jesus Christus geopfert hat, damit wir die Freiheit von der Sünde haben, von GOTT gesegnet werden können und auch auf dieser Erde bereits vor der Ewigkeit ein gutes Leben führen dürfen.

Auch Abraham wurde ein Glaubensheld genannt, weil er wusste, dass die Quelle des Lebens GOTT war. Er glaubte GOTT mehr als den Menschen und seinem Umfeld. Er war sogar bereit seinen eigenen Sohn für GOTT zu opfern (Sinnbild auf den späteren Tod von Jesus Christus). GOTT aber verhinderte dieses Menschenopfer und Abraham wurde der Stammvater aller Juden, aller Araber und Moslems und wir als Christen stammen ebenfalls letzten Endes von Abraham ab. Weil Abraham die Quelle des Lebens, nämlich GOTT, kannte und ihn ernst nahm, segnete GOTT Abraham auch mit vielen weltlichen Reichtümern. Abraham war äußerst erfolgreich in allem, was er unternahm. Im Prinzip war Abraham der erste „Unternehmer“ der christlichen Geschichte. Und GOTT segnete Abraham bereits mit dem Satz aus dem Psalm 1, 3: „Und was er macht, das gerät wohl.“

Erfahren Sie was es heißen kann, ein glücklicher Unternehmer zu sein, der mit seiner Familie, seinem Umfeld, seinen Mitarbeitern, seinen Kunden, seinen Lieferanten und seinen Wettbewerbern im Einklang lebt. Auch Sie können erleben was heißt: „Und was er macht, das gerät wohl.“

In Jesaja 40, 28 – 31 steht:
Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich. Er gibt dem Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden. Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Dazu passt Psalm 103, 2 – 6:
Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler. Der HERR schafft Gerechtigkeit und Recht allen, die Unrecht leiden.

Habakuk 3, 18 – 19:
Aber ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil. Denn der HERR ist meine Kraft, er wird meine Füße machen wie Hirschfüße und wird mich über die Höhen führen.

Psalm 18, 29 – 34:
Ja, du machst hell meine Leuchte, der HERR, mein Gott, macht meine Finsternis licht. Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen. Gottes Wege sind vollkommen, die Worte des HERRN sind durchläutert. Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen. Denn wer ist Gott, wenn nicht der HERR, oder ein Fels, wenn nicht unser Gott? Gott rüstet mich mit Kraft und macht meine Wege ohne Tadel. Er macht meine Füße gleich den Hirschen und stellt mich auf meine Höhen.

Die Bibel belegt in diesen wenigen Schriftstellen, dass GOTT mit den Menschen ist, die die Quelle ihres Lebens in GOTT gefunden haben. Denen die Sünden durch den Tod des Herrn Jesus Christus vergeben sind, die GOTT auch in ungewöhnlichen guten oder schlechten Lebenslagen vertrauen und die GOTT mit ungewöhnlichen Gaben dafür segnet. Wollen Sie ein solcher Mensch sein? Dann sind Sie auch ein Unternehmer, weil Sie etwas unternehmen! Siehe hierzu: ……………………….. etc..

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50 biblische Erfolgsgrundlagen im Geschäftsleben – 23. Kapitel – Gib den Zehnten!

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Matthäus 6, 33 + Lukas 12, 31: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Gemeint sind hier ausschließlich irdische Güter wie: essen, trinken, anziehen und alles sonst was wir zum täglichen Leben benötigen. Gott will grundsätzlich, dass wir im Überfluss leben und nicht in Armut. Arm sind wir auch, wenn wir große Häuser und Autos haben incl. guter Jobs und unser Geld nur dazu benötigen, um das alles zu unterhalten oder überhaupt halten zu können. Dann sind wir zwar wohlhabend, aber trotzdem arm. Reich im Sinne der Bibel ist, wenn wir immer genügend haben, um bei Bedarf auch mit Freuden anderen geben zu können.
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Der Schlüssel für finanziellen Wohlstand ist ausschließlich im treuen Geben des Zehnten zu suchen. Es ist Tatsache, dass, wenn wir den Zehnten nicht geben, wir zuerst Gott betrügen und berauben und dann von ihm verlangen, dass er uns segnen soll. Die ganze Welt und das All ist Gottes Eigentum (Psalm 50, 12). Alle Früchte und Erträge auf der Erde incl. unseres Gehalts oder Einkommens gehören Gott, denn der Gewinn wird aus etwas erzielt, dass nicht uns sondern Gott gehört. Von seinem Reichtum verlangt Gott „nur“ 10 % von uns. Wenn wir treu und regelmäßig den Zehnten geben, dann ehren wir Gott und sind seinem Gebot treu. Gott sucht Haushalter, die treu sein Eigentum verwalten. Wenn wir den Zehnten nicht geben, dann betrügen wir Gott.

Der Zehnte ist auch nicht etwas Gesetzliches nach dem Alten Testament, sondern er wurde Abraham als Teil seines Bundes mit Gott (ca. 430 Jahre bevor Mose die Gesetze Gottes bekam) gegeben. Der Zehnte gehört genauso zu dem Bund, wie Gottes Zusage zu Abraham, dass er ihn und seine Nachkommen so zahlreich machen will, wie die Sterne am Himmel.

Der Zehnte ist auch nicht etwas, das wir weggeben und was dann verloren ist. Sondern der Zehnte ist die Einhaltung des Bundes mit Gott und eine Investition in das Reich Gottes. Gott will, dass sein Reich nicht von seinen Feinden in der Welt, sondern von den Christen finanziert wird. Ein Geschäftsmann, der investiert, geht davon aus, dass sich seine Investition irgendwann rechnet und er mehr Gewinn zurückbekommt als das, was er investiert hat. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Zehnten im Reich Gottes. Mit dem Geben des Zehnten investieren wir in sein Reich. Dort kommt es zu einer Vermehrung, weil es die beste Investition ist, die wir mit Geld auf Erden vornehmen können. Als Zusage erhalten wir dafür in

Maleachi 3, 10: „Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Haus Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.“

Hier in Maleachi 3, 10 steht die einzige Bibelstelle, in der uns Gott auffordert und sogar befiehlt, ihn zu prüfen. Lernen Sie, dafür das richtige Verständnis aufzubringen. Nicht nur Akt der Dankbarkeit, sondern Liebe und Glaube. Es muss unser Verlangen sein, den Zehnten mit lauterem Sinn zu geben. Gott verlangt es. Und wir dürfen Glauben, dass Gott auch zurückgibt. Das ist der Dienst des Gebens. Mehr als den Zehnten zu geben, ist das Ziel des Dienens (Römer 12,8) und des Opferns.

Gottes finanzieller Segen durch den Zehnten kann evtl. nur noch dadurch verhindert werden, dass tiefgreifende Sünde und negative Bindungen an okkulte Mächte und Praktiken vorliegen. Gläubige Christen können absolut davon ausgehen, dass – wenn Sie treu den Zehnten geben – (und somit gute Haushalter in Gottes Reich sind) Sie dann selbst keine finanziellen Schwierigkeiten mehr haben werden.

Was ist nun der Zehnte?
Der Zehnte ist 10 % von unserem Nettoeinkommen. Bei monatlichen Gehaltsempfängern ist dies klar und eindeutig. Wenn Sie € 3.500,– netto im Monat verdienen, dann gehören Gott € 350,–. Als Geschäftsmann gehören Gott 10 % Ihres Nettoeinkommens, das Sie beispielsweise als Geschäftsführer erhalten. Das sind bei einem monatlichen Geschäftsführergehalt von z.B. netto € 5.000,– = € 500,–. Aus dem Unternehmen steht Gott ebenfalls der Zehnte zu, gerechnet aus dem Betrag, den das Unternehmen am Jahresende als Netto-Gewinn vor Steuern erwirtschaftet hat. Denn diese 10 % können Sie bei der Steuer als Spende absetzen (zumindest bis zum Höchstbetrag, den Ihnen das Finanzamt gestattet). Normal und biblisch gesehen müsste der Zehnte eigentlich vom Bruttoeinkommen bezahlt werden, weil GOTT den vollen Segen brutto vergibt und nicht netto. Da Ihnen aber der Staat Zwangsabgaben vom Gehalt und Lohn abzieht, kann der Zehnte in der Regel nur vom Nettoeinkommen gegeben werden.

Wer sich als Geschäftsmann an diese Regel hält, hat von Gott die Zusage, dass es ihm und dem Unternehmen finanziell immer gut gehen wird. Noch besser ist es, wenn ein Geschäftsmann zusätzlich in seinem Jahresbudget eine Position als Missionsopfer aufnimmt und diesen Betrag zusätzlich zum Zehnten als Opfer in das Reich Gottes gibt.

Die Bibel sagt ganz klar, dass Geben seliger ist als Nehmen. Und wer viel gibt, bekommt auch viel zurück. Das ist wie eine absolut sichere Investition in ein neues Erfolgsprodukt. Dort wird zuerst investiert und dann kommt der Geldfluss in höherem Maße zurück als das, was vorfinanziert worden ist. Im Reich Gottes verhält es sich genauso. Dort heißt es, wir sollen unser Brot über das Wasser fahren; denn du wirst es finden nach langer Zeit. „Wirf dein Hab und Gut ins Meer; trotzdem kann es sein, dass du es nach langer Zeit wieder findest.“ (Prediger 11, 1). Das heißt, es geht nicht verloren, sondern steht Ihnen in vermehrter Form wieder zur Verfügung, wenn Sie es benötigen. Gott segnet Sie immer mit dem, was Sie geben.

Wem sollen wir den Zehnten geben.
Auch dies ist im Wort Gottes klar geregelt. Der Zehnte gehört in die Gemeinde, der wir als Christen angehören. In Mose 5, 22 – 29 steht, dass der Zehnte an die Stätte gebracht werden soll, die Gott auserwählt hat. Hier steht klar und deutlich die Stätte (der Ort bzw. die Einrichtung), die Gott erwählt hat und nicht was wir für richtig halten. Die Bibel sagt in 5.Mose 8, 3, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von allem, was aus dem Mund des Herrn kommt. Also, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. (Matthäus 4, 4 und Lukas 4,4). Das Wort aus dem Mund Gottes wird in der Regel in unseren Gemeinden gepredigt. Dies ist die Stätte, die Gott für uns erwählt hat. Weil wir hier geistliche Nahrung aus dem Munde Gottes bekommen, die weit wichtiger ist als unsere leibliche Nahrung, sollen wir auch hier den Zehnten hingeben. Der Zehnte gehört in die Gemeinde, der wir angehören. Er darf nicht nach unserem Gutdünken an andere Einrichtungen gegeben werden. Wir dürfen gerne an andere soziale, geistliche oder missionarische Einrichtungen spenden, das soll aber ein Opfer sein, das über den Zehnten hinausgeht. Auch hier sündigen viele Christen und bringen sich um den Segen, der auf dem Zehnten liegt.

Wenn alle Christen in einer Gemeinde den Zehnten treu geben würden, dann wäre die Gemeinde finanziell gesegnet und sehr reich. Derzeit geben nur ca. 20 % der Christen ihren Zehnten treu nach dem biblischen Prinzip. Dies bedeutet: 80 % aller Christen betrügen Gott um sein Eigentum. Dies ist auch der Grund, warum christliche Einrichtungen immer mit finanziellen Problemen kämpfen, obwohl ihnen Gott seinen Segen im Überfluss zukommen lassen will. Für eine Erweckung (Bekehrung einer Vielzahl von Menschen zu Gott) benötigen wir einen offenen Himmel. Den erhalten wir aber nur, wenn wir nach Maleachi 3, 10 treu unseren Zehnten in voller Höhe in Gottes Haus = Gemeinde bringen. Der Zehnte gehört in die Gemeinde, der wir angehören und wo wir regelmäßig in den Gottesdienst gehen. Der Zehnte ist auch kein Gesetz aus dem Alten Testament, sondern ist auch für das Neue Testament gültig. Die Priesterschaft von Melchisedek (Hebräer 5, 6 – 10 + 6, 20 + 7, 1 – 28, 1. Mose 14, 18 – 20, Psalm 110, 4), der berechtigt war, den Zehnten im Alten Testament zu empfangen, ist auf Jesus Christus im Neuen Testament übergegangen. Es ist kein Wunder, dass zu den reichsten Leuten in einem Land schon immer die Juden gehört haben, denn die meisten Juden geben treu ihren Zehnten und werden dafür von Gott mit Reichtum gesegnet. Siehe hierzu: ……………………….. etc..

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